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Scharnstein: Verantwortung bewusst weitergeben

Christof Bammer kandidiert 2027 als Bürgermeister


Scharnstein, Oktober 2026 – Die ÖVP Scharnstein/Viechtwang hat beim Gemeindeparteitag die Weichen für die Zukunft gestellt. Mit der einstimmigen Wahl von Vizebürgermeister Christof Bammer (41) zum neuen Gemeindeparteiobmann wurde zugleich ein wichtiger Schritt für die Nachfolge an der Spitze der Marktgemeinde gesetzt: Bammer wird bei den Gemeinderats- und Bürgermeisterwahlen 2027 als Bürgermeisterkandidat der ÖVP Scharnstein antreten.

Für Bürgermeister Rudolf Raffelsberger ist diese Entscheidung Teil eines bewusst gestalteten Generationenwechsels. Nach dann 18 Jahren als Bürgermeister wird er bei der Wahl 2027 nicht mehr kandidieren.

„Das Bürgermeisteramt war für mich nie nur eine politische Funktion, sondern vor allem eine große Verantwortung gegenüber unserer Gemeinde und ihren Menschen. Gemeinsam konnten wir in den vergangenen Jahren viel für Scharnstein erreichen und wichtige Projekte umsetzen. Für das Vertrauen, das mir die Bevölkerung über all diese Jahre entgegengebracht hat, bin ich sehr dankbar“, betont Raffelsberger. Nach drei Amtsperioden sei für ihn nun der richtige Zeitpunkt gekommen, Verantwortung weiterzugeben und gleichzeitig neue politische Schwerpunkte zu setzen. „Seit 2015 bin ich Bezirksparteiobmann der ÖVP Salzkammergut. Daher möchte ich meinen politischen Schwerpunkt künftig noch stärker auf die Arbeit für den gesamten Bezirk und die Interessenvertretung unserer Region auf Landesebene legen.“ Dabei stehen für ihn insbesondere die stärkere Zusammenarbeit der Gemeinden, die Weiterentwicklung des Wirtschaftsstandortes Salzkammergut sowie die Herausforderungen in den Bereichen Mobilität, Verkehr und Soziales im Mittelpunkt. 

Mit Christof Bammer sieht Raffelsberger die Gemeinde bestens für die Zukunft aufgestellt. „Besonders freut mich, dass gerade Christof Bammer bei den Kommunalwahlen 2027 als Bürgermeisterkandidat für Scharnstein antritt. Die gesamte ÖVP-Gemeinderatsfraktion steht geschlossen hinter ihm. Als Vizebürgermeister kennt er die Strukturen unserer Gemeinde und die Anliegen der Menschen. Seine Erfahrung im Beruf und in der Gemeindearbeit sowie sein sehr sozialer, bodenständiger Zugang machen ihn zum idealen Bürgermeisterkandidaten. Ich bin überzeugt, dass er Scharnstein auch in finanziell herausfordernden Zeiten in eine stabile und zukunftsfähige Richtung führen wird.“

Bammer ist beruflich in der Baubranche tätig. Dort gehören Zuhören, Planen, Organisieren und das Miteinander zum Alltag. Diese Erfahrungen möchte er auch nun für die Entwicklung Scharnsteins einbringen.

„Ich stehe für eine Politik des Miteinanders, die auf Verlässlichkeit, Verantwortung und Handschlagqualität baut. Scharnstein ist eine lebenswerte Gemeinde mit großem Potenzial. Mir ist wichtig, unsere Gemeinde behutsam weiterzuentwickeln und gleichzeitig das zu bewahren, was Scharnstein ausmacht“, erklärt Bammer. Als Familienvater liegen ihm insbesondere die Themen Lebensqualität, Sicherheit, soziale Verantwortung, ein starkes Vereinsleben sowie eine nachhaltige Entwicklung der Gemeinde am Herzen.

„Politik beginnt für mich beim Zuhören. Die Anliegen der Menschen ernst zu nehmen, gemeinsam Lösungen zu suchen und Entscheidungen mit Hausverstand zu treffen, das wird auch künftig mein Zugang sein. Scharnstein braucht keine großen Versprechungen, sondern eine verlässliche und verantwortungsvolle Politik.“

Bis zu den Wahlen im Herbst 2027 wollen Raffelsberger, Bammer und die gesamte ÖVP-Gemeinderatsfraktion den eingeschlagenen Weg gemeinsam fortsetzen. „Es liegt noch ein arbeitsreiches Jahr vor uns. Gemeinsam wollen wir laufende Projekte erfolgreich abschließen, neue Vorhaben auf den Weg bringen und unsere Gemeinde weiterhin positiv entwickeln. Es gibt noch vieles zu tun, und wir werden diese Aufgaben mit voller Kraft angehen“, sind sich Raffelsberger und Bammer einig.

Die Übergabe an die nächste Generation sei daher kein Abschied, sondern Ausdruck einer verantwortungsvollen Zukunftsgestaltung.

„Scharnstein war und bleibt meine politische Heimat. Ich freue mich, dass wir mit Christof Bammer einen Kandidaten haben, der Verantwortung übernimmt, die Menschen kennt und unsere Gemeinde mit Weitblick, Bodenhaftung und großem Engagement weiterentwickeln wird“, so Raffelsberger abschließend.

Foto v.l.: Christof Bammer und Bürgermeister Rudi Raffelsberger